Dieser Beitrag beschreibt Rollenspiel- und Fetisch-Dynamiken in einem BDSM-Studio-Kontext. Alles basiert auf Konsens und klaren Absprachen. Die Beteiligten sind erwachsen.
Mein erstes Mal im Refugium Divine fühlte sich an wie ein Nach-Hause-Kommen – und war trotzdem ganz anders als erwartet. In dieser Session-Story erzähle ich Dir, warum mich ein Raum überrascht hat, welche neuen Facetten ich mit einem vertrauten Gast entdecken durfte – und was ich für kommende Sessions mitnehme.
Vorbereitung: Mein erstes Mal im Refugium Divine
Da ich meinen Gast schon gut kenne, liegt mein Fokus diesmal vor allem auf den Räumlichkeiten: Was finde ich wo?
Was lege ich bereit – falls ich es nutzen möchte?
Und vor allem: Wie funktioniert dieses Latex-Vakuum-Bett?
Genau das hatte mein Gast auf der Ausstattungs-Liste entdeckt – und sich gewünscht, es zu erleben. Damit da auch nichts schiefgeht, frage ich Mistress Arjuna, ob sie mich beim Testlauf unterstützt.
Gemeinsam manövrieren wir den Rahmen auf den Boden der Oase. Arjuna klettert hinein, ich schließe den Staubsauger an – und schwupps: Schon ist sie vakuumiert. Ich grinse. Das wird meinem Gast gefallen.
Ankommen mit breitem Grinsen
Trotz längerer Anfahrt kommt mein Gast pünktlich an. Seine Augen werden groß, als er den Eingangsbereich sieht. Ich grinse ebenso. Es ist tatsächlich so weit. Wir sind hier.
Ich schicke ihn kurz ins Bad und zeige ihm danach das Forum. Der rote Raum bietet am meisten Platz fürs Vakuum-Bett. Weil ich später einen Raumwechsel plane, führe ich ihn außerdem noch zur Victoria, wo der Boomer bereitsteht.
(Spoiler: Wir werden da heute nicht mehr landen.)
Check-in: Optionen, keine To-do-Liste
Nach dem Frischmachen kehren wir zurück ins Forum und checken ein. Ich kenne seine Vorlieben – frage aber tagesaktuell nach Details: Wie ist es heute mit Sinnesentzug? Gibt es Grenzen, die sich verändert haben? Welche Ideen stehen im Raum?
Und das ist wichtig: Er weiß, dass alles, was er nennt, eine Möglichkeit ist. Kein Programmpunkt. Kein „Du musst jetzt liefern“. Sondern ein gemeinsamer Rahmen, in dem wir frei und sicher spielen können.
Im bizarren Fluss
Der Übergang vom Gespräch in die Session ist so wie die Session selbst: fließend. Wir haben keine starren Rituale und keine streng festgezurrte Dynamik. Er lässt sich fallen, genießt den Flow – und gibt trotzdem immer wieder Rückmeldung oder Impulse. Das eine schließt das andere nicht aus.
Mich begeistert das Forum mehr, als ich gedacht hätte: Der Stylefetisch-Käfig lässt sich wunderbar zweckentfremden, die Holzbalken eignen sich hervorragend für Fixierungen – und es ist genug Platz für das Vakuum-Bett.
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Voll im Moment
Mit fortschreitender Zeit merke ich: Den Boomer schaffen wir heute nicht mehr. Und ehrlich? Das ist vollkommen egal. Für mich zählt der Moment. Das Spüren, was es gerade braucht.
Ich bin nah an meinem Gegenüber, setze Hände und Fingernägel ein, arbeite mit Seilen – und manchmal auch mit meinem Körper, um Fixierung nicht nur als „fest“ zu erleben, sondern als Mischung aus Gehaltensein und Ausgeliefertsein. Dieses klare Bewusstsein: „Ich komme nicht weg.“ (Und genau deshalb kann ich loslassen.)
Als Highlight führe ich ihn schließlich ins Vakuum-Bett. Der Effekt ist intensiv – auch wenn es mehr Bewegungsraum lässt, als man von außen vermuten würde. Schwarzes Latex schließt ihn ein, jede Bewegung wird zu einer Entscheidung.
Und dann passiert etwas, das ich liebe: Der Kopf wird still. Der Körper übernimmt. Präsenz pur.

Gesprächige Aftercare
Nach einem fulminanten Abschluss bleibt Zeit zum Landen. Ich schenke uns Wasser nach und höre ihm zu, während er seine Eindrücke beschreibt.
„Wie sah das von außen aus?“ fragt er irgendwann. Ich zeige ihm die Fotos, die ich mit seinem vorab gegebenen Einverständnis gemacht habe. Von außen wirkt vieles oft ganz anders als während des Erlebens.
Wir lassen nachklingen… ausklingen. Auch mein Adrenalin legt sich langsam.
Erstes Mal im Refugium? Absoluter Erfolg.
Neugierig geworden?
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Session-Stories aus unserem BDSM-Studio
Hier sammeln wir Session-Storys aus dem Refugium Divine: persönliche Einblicke in BDSM-Dynamiken im Studioalltag – ohne Versprechen, ohne Standardablauf und ohne „das muss so“. Was bleibt, ist der sichere Rahmen: Konsens, klare Absprachen und Kommunikation.
Kein Drehbuch, kein Abarbeiten – sondern echte Momentaufnahmen, wie unterschiedlich Sessions sein können, wenn der Rahmen stimmt.
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